Es war eine tolle Erfahrung – die Idee war ja, die Ausbildung zum Solo Springen mit Lizenz
abzuschließen.
Zumindest der Anfang ist gemacht, ein Teil der AFF Ausbildung konnte ich abschließen.
Ein tolles Team bei Skydive Evora hat mich unterstützt.
Allerdings hat mich nach einem Leinenverdreher beim zweiten Sprung und einer ersten unsanfte Landung
im Matsch der Mut verlassen 🙁
Trotzdem war es ein Erlebnis fürs Leben – unvergesslich, einzigartig, Adrenalin pur.
Ein Gefühl, das es sonst nirgends gibt. Wenn ihr Lust habt, schaut mal rein:
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Verregneter Alentejo
Seit drei Wochen ist das Wetter hier unbeständig, die Felder stehen unter Wasser.
Für den Monat März ist das ungewöhnlich, sagen auch die Einheimischen.
Unser Platz auf Camping Alentejo ist sehr schön und groß!

Der Platz liegt nah am Dörfchen Evora Monte, ca. 30 km östlich der Stadt Evora.



Rund um unseren Platz gibt es jedenfalls viel Natur, einen tollen Wanderweg, Kaninchen, Schafe und Kühe. Für die Hunde ein Spaß, für uns anstrengend…







Goodbye Monchique, hello Evora Monte
Mit ein bisschen Wehmut verlassen wir Ende Februar die Algarve und fahren in den Alentejo.
Weil wir uns Zeit nehmen, bauen wir nach ca. 150 km Strecke eine Übernachtung ein.
Auf dem Camping Municipal de Beja finden wir Abends einen Platz – für 6,54 € ohne Strom,
den brauchen wir für eine Nacht nicht.
Dieser Campingplatz ist schlicht, nicht parzelliert aber recht groß. Ich glaube so ein altes Sanitärgebäude
wie hier, haben wir kaum einmal gesehen. Aber es ist ordentlich sauber und für eine Nacht okay!
Wer die Stadt besichtigen will, ist hier bestimmt gut aufgehoben.
Am nächsten Tag kommen wir an unser Ziel: Camping Alentejo in Evora Monte.
Hier sind wir gelandet, weil ich (Bernd) von Regina ein Fallschirmsprung-Training geschenkt bekommen habe. Ziel ist eine A-Lizenz, mit der man weltweit Solo aus springen darf, aber das nur nebenbei.
Camping Alentejo ist relativ klein und liegt direkt an der Landstraße L18. Die Plätze sind ordentlich groß
und der Platz ist sehr gepflegt und sauber.




Wir haben Glück und können einen tollen Platz beziehen, groß genug, um eine kleine Einfriedung für unsere Hunde aufbauen zu können.

Leider regnet es momentan relativ oft, sehr gut für die Natur hier
Besuch der Tierschützer S.O.S Animais sem Futuro
Regina hat während unseres Aufenthalts auf dem Camping Vale da Carrasqueira fleißig für die Gemeinschaft gebacken und gekocht.
Dafür wurde eine freiwillige Spende für den Tierschutz eingesammelt, die wir zum Abschluss gerne an den Tierschutz übergeben wollen.
Wir konnten das tatsächlich persönlich tun, unser Freund und Hundetrainer Dirk Langusch war zufällig zu Besuch und hat uns begleitet. Außerdem dabei – Lara, die gute Seele unseres Campings, die bei der Aktion gerne mitgemacht hat.
Wir wurden freundlich von Sara und stürmisch von einem Rudel Hunde begrüßt 🙂

Es ist beindruckend, wie die Tiere hier umsorgt werden, was alles gebaut und gemacht wird, damit sich Hunde, Katzen, Pferde und sogar Schweine hier wohl fühlen. Toll!
Wir kommen gerne wieder.




Unsere Streuner
Der Januar war ein kalter und regnerischer Monat. Gut, kein Frost und den Regen kann die Natur dringend gebrauchen.
Ab und zu begegnen uns Hunde an der Straße, denen es hier offenbar einigermaßen gut geht.
Wir haben auf unserem Platz gerade ein Rudel, dass mal zu dritt oder zu viert auftaucht.




Unser Favorit ist ein kleiner Podenco Andaluz Maneto.
Die Inhaberin unseres Campingplatzes hat ihn Aparecido getauft (deutsch: Erschienen), weil er einfach immer mal wieder auftaucht 🙂





Wenn er nicht so menschenscheu wäre, würden wir ihn glatt adoptieren.
Die Tierheime hier sind leider, wie fast überall, überfüllt und nicht mit großen Ressourcen gesegnet.
Regina hat sich deshalb überlegt, für selbst gebackenen Kuchen, Waffeln und Essen, das sie hier
auf dem Platz anbietet, einen Obolus für die Tiere einzusammeln.
Vor unserer Abreise wollen wir den Ertrag (und es ist schon Einiges zusammengekommen:-)) an die
„Amigos dos Cães de Monchique“ geben, damit wieder einigen Tieren geholfen werden kann.
Weihnachten 24 in Portugal
Die Weihnachtszeit ist hier so geschäftig wie in Deutschland. Die Weihnachtsmärkte sind jedoch sehr
auf die Kinder ausgerichtet. Fischbuden und Bratwurststände sucht man hier vergeblich.
Dafür leuchtet es überall und die Geschäfte sind geöffnet.





Beeindruckend ist das Spiel der Lichtkugel in Portimao, die im Takt der Musik leuchtet. Ein Video dazu findet ihr hier.
Auch unsere Hundeschule hat eine kleine Weihnachtsparty für uns mit den Hunden organisiert und den Erlös einem Tierheim gespendet.




Am 22.12. haben wir hier im Camping Vale da Carrasqueira unsere kleine Weihnachtsfeier gemacht.
Man glaubt gar nicht, was so eine kleine Küche im Wohnmobil alles kann, wenn Regina das Essen zaubert ;-). Sogar selbstgemachter Eierlikör, Rumkugeln und Glühweinlikör konnten wir genießen.




Wir wünschen Euch allen auf jeden Fall:


Dezember 24

Historische Markhalle in Loulé


Ein toller Weg – Barranco do Demo







Tolle Landschaften rund um die südwestlichste Ecke Festland-Europas. Das Cabo de Sao Vicente
Alferce24
Ende November – wir fahren eine Runde von unserem Platz aus über die Orte Rosmalho – Alferce – Monchique wieder zurück.
Ein sehr schönes Stückchen Erde.






Ausflüge Oktober 24
Hier haben wir ein paar Eindrücke von unseren Ausflügen.
Strand bei Ferragudo, der Nachbarort von Portimão











Monchique
Der nächste größere Ort, ca 10 km von unserem Platz entfernt. Klein und mit vielen kleinen, steilen Straßen und Gassen.



Praia do Vale da Lama bei Lagos
Die Anfahrt hierher geht über eine Schotterpiste, dafür ist der Strand fast menschenleer. Wir und die Hunde finden das toll.


Und gemütlich durch Portimão
Pferdekutschen begegnen uns öfter hier. Überhaupt werden Pferde zum Transport von Waren und Personen genommen.

Der Oktober war anfangs noch richtig sommerlich warm. Zum Ende des Monats haben
wir allerdings ein paar kühlere (19 Grad) Regentage. Dafür grünt und blüht es hier auch vielfach.
Die katastrophalen Niederschläge in Spanien haben wir hier nicht erlebt. Wir sind schockiert über die Bilder aus Valencia. Die Menschen tun uns sehr leid.
Wenn es hier regnet, dann eher als feiner, fieser Nieselregen, Schauer oder Landregen. Die Sonne hat aber definitiv die Oberhand.
Regen und Internet
Es regnet an der Algarve. Es blitzt und donnert. Tatsächlich muss es natürlich hier regnen, denn sonst wäre es ja nicht so herrlich grün.

Wenigsten bleiben die Temperaturen hoch. Mit ca. 23 Grad ist es recht warm, deshalb gibt es oft Nebel und es fühlt sich an, wie in einer Waschküche.
An solchen Tagen geht es nur zu kurzen Gassirunden mit den Hunden raus. Das Internet liefert uns den Wetterbericht, Fernsehen, Video und E-Books. Es ist vorbildlich, dass es für nur 35 € eine unbegrenzte Daten-Flatrate für 30 Tage gibt – Prepaid und ohne Vertrag. So etwas wünschen wir uns überall.
Der Regen lässt die Natur aufblühen.

Glücklicherweise können wir aber auch sehen, dass die Sonne bald wieder scheint. Regen ist eben doch viel seltener als zu Hause
