Ein Tabbert Oldtimer geht nach Andalusien Teil 2

Nach dem kühlen Regen im Baskenland scheint in der Region Burgos endlich wieder die Sonne.
Die endlose Straße führt mich direkt nach Riazza zum gleichnamigen Camping Riazza.

Der Platz hat große Stellplätze und viel Natur drum herum. Die Waschhäuser sind geräumig und sauber.
Einziges Manko – in Riazza gibt es kaum Restaurants und gerade hat der einzige Kebap Laden zu.
Da hilft nur der Supermarkt 🙂


Weiter geht es durch das Land von Don Quijote. Hier gibt es die berühmten Windmühlen und man hat dem edlen Ritter mit seiner Rocinante sogar ein Denkmal gesetzt.
Mir fehlt allerdings Sancho Panza und das Fräulein Dulcinea :-).

Nach der Fahrt durch die heiße Ebene stehe ich Abends in St. Elena, einem verschlafenen kleinen Dorf.
Der Campingplatz ist prima, viel Natur, tolle Aussicht. Nur die Zufahrt und der Weg zur Autobahn sind eng. Ich muss ein bisschen rangieren, komme aber knitterfrei um die Ecken.

Die letzte Etappe bringt mich wieder durch die Sierra Nevada, wie schön wären 10 Minuten Schneeflocken 🙂
Schließlich erreiche ich unseren Platz in Torre del Mar. Jetzt heißt es, den Oldtimer fit machen fürs Überwintern an der Costa del Sol.

Ein Tabbert Oldtimer geht nach Andalusien Teil 1

Auf geht’s, am 24. Juni brechen wir in Übersetzig (Windeck) auf in Richtung Süden, eine Tabbert Comtesse an einem Skoda Octavia.
Ich fahre durch den Westerwald auf die A45 an der Mosel entlang in Richtung Trier.

Die erste Übernachtung im Wohnwagen verbinde ich mit einem Stopp im Saarland. Nicole und Thomas haben wir in Torre del Mar kennengelernt und freuen uns auf das Wiedersehen.

Die zweite Etappe durch Frankreich führt mich zu dem wunderschönen Camping Iserand an der Ardeche.
Normalerweise werden hier keine Tandemachser angenommen, weil das Rangieren auf den Wiesen damit schwierig ist. Trotzdem darf ich außnahmsweise hier stehen. Prima!

Etappe drei bringt mich in die Nähe von Bordeaux, zu unserem Freund Claude Martin, den wir zwei Winter lang als Camping Nachbarn in Portugal hatten.
Bei einem selbstgemachten Couscous schauen wir das WM-Spiel Frankreich- Norwegen, dass die Franzosen mit 4:1 gewinnen.
Mein Stellplatz im nahen CampingCarPark Saint-Médard-de-Guizières ist idyllisch.

Ich bleibe zwei Nächte, aufgrund der Hitze scheint der Kühlerventilator im Skoda ein Problem zu haben. Von 5 Werkstätten hat keine einen freien Termin aber nach Prüfung der Steckverbindungen und etwas Kontaktspray läuft es wieder.
Am 28. Juni geht es weiter – ich gönne den Wohnwagen erstmal eine Wäsche, bevor es weiter ins Baskenland geht.

Nach der Fahrt bei mehr als 30 Grad, regnet es hier und ist mit 20 Grad recht kalt. (Ich hab keinen Schirm)
Mit Spanisch kommt man bei den Basken auch nicht weit 🙂