Campalmar Almayate bei Torre del Mar

Es ist soweit – nachdem alles verstaut ist, fahren wir los. Rezeption, Tankstelle, Autobahn.
Das Wetter ist grauenhaft. Andauernd neue Regenschauer, heftige Sturmböen und relativ
kühle Temperaturen.
Aber wir haben Glück und kommen am 1. Februar bei Sonnenschein auf unserem Platz an.

In den folgenden Tagen spielt das Wetter verrückt. Ein Sturm nach dem Anderen macht besonders den Landwirten hier große Probleme. Wir befestigen sicherheitshalber unser Vorzelt noch am Auto 🙂

Der Karnevalszug in Torre del Mar ist ein kleines Highlight. Der Umzug ist am Samstag vor Rosenmontag und das Wetter spielt einigermaßen mit. Viele Kinder sind im Zug zu sehen. Die bei uns üblichen „Kamelle“ sind hier nicht zu finden. Der Zug ist richtig schön.


Danach ein paar schöne Tage. Die Hunde können in den örtlichen Hundepark, wo sie frei laufen können.
Natürlich achten wir darauf, dass sich alle vertragen – auch wenn fremde Hunde da sind.

Eine Zeit lang genießen wir das Wetter und die Eindrücke hier.

Alles super – bis am 22. Februar das Motorrad vom Anhänger soll. Ein Tritt ins Leere, ein Sturz und eine gebrochene Hüfte. Bernd landet im örtlichen Krankenhaus, dass zufällig über eine brauchbare Gelenkchirugie verfügt. Ein neues Hüftgelenk und ein paar Wochen Schonung sind angesagt.

Armacao de Pera – bald geht es weiter!

Wir sind umgezogen! Unseren schönen Platz im Vale da Carrasqueira haben wir verlassen. Leider hat der Ehrgeiz und die Herzlichkeit der Betreiber nachgelassen.
So sind wir auf Camping Canelas gelandet und von hier aus in 10 Minuten an unserem Albufeira Tiny Shelter.

Hier ist gerade wenig Betrieb, aber für 20 € haben wir Wasser, Strom, Duschen, eine Bar, ein Restaurant und einen kleinen Laden am Platz.

Von hier aus fahren wir bei Bedarf Hunde aus dem Shelter zum Tierarzt und begleiten sie dort.


Auch unsere Hunde und wir haben hier Spaß! In ein paar Minuten sind wir am Strand oder in den vorgelagerten Dünen.


Albufeira bietet einen umzäunten Hundepark, allerdings ist das Tor nicht verriegelbar – dafür benutzen wir ein Fahrradschloss.
Der Park ist sehr sauber und für die Hunde ideal – viele Geräte zum Spaß für Mensch und Hund.


Auf unseren Runden in den Dünen haben wir interessante Landschaften und alte, zerstörte Bauwerke entdeckt 🙂

Sogar Paddington Bär findet man hier und ein Regenbogen begleitet uns auf dem Rückweg zum Wohnmobil.


Am 1. Februar wollen wir weiterziehen – nach Torre del Mar.
Auf Wiedersehen Atlantik – bestimmt kommen wir wieder!

Wie wir vor die Hunde gehen ;-)

Unsere vier Hunde Smilla, Dana, Frieda und Elsa halten uns auf Trapp.
Besonders Elsa, noch Welpe und jetzt 5 1/2 Monate alt, ist noch in vielen Situationen ängstlich,
aber die Größte, wenn es um Rauferei mit den anderen dreien geht.


Wir hatten Elsa ja von Tiny Shelter Albufeira adoptiert und so haben wir beschlossen, dieses Tierheim zu unterstützen.
Hier werden etwa 100 Hunde versorgt, ausschließlich von Ehrenamtlern und mit großem Engagement.
Wenn wir Zeit haben, fahren wir hin und gehen jeweils mit einem Hund spazieren.
Bernd ist in der Gruppe „Vet Runners“ Mitglied geworden und fährt Hunde bei Bedarf zum Tierarzt und begleitet die Behandlungen.

Es ist herzzerreißend, wie die Hunde dich anschauen und wie sie sich verhalten.
Man möchte gern allen helfen und hofft, dass sie in eine gute Familie kommen.
Leider sind die Tiere teilweise schon jahrelang im Shelter untergebracht und finden kein Zuhause.

Regina hat an den Weihnachtstagen ein Benefiz Essen gemacht. Es gab reichliche Auswahl an Dips, Salate, Suppen und der weihnachtliche Kartoffelsalat mit Bockwurst. Fast Alle auf unserem Platz haben mit gegessen und ein Spende fürs Tierheim gegeben.
Damit können Tierarzt, Futter und notwendige Ausstattung fürs Tierheim und die Hunde gekauft werden.


Wenn du magst, kannst du den Tiny Shelter auch gerne unterstützen – wir würden uns freuen, sagen
Danke und wünschen euch fürs nächste Jahr alles erdenklich Gute.

Im November blüht hier was…

Nachdem wir im Oktober ein bisschen Regen hatten, blüht die Natur ein wenig auf.
Verschiedene Blüten, Strelitzien und der Erdbeerbaum, aus dessen Früchten hier der
Obstschnaps Medronho gebrannt wird.

Abends können wir wieder Sonnenuntergänge bewundern.

Die Nächte werden jedoch mit teilweise 8 – 12 Grad recht frisch und auf unserem Stellplatz verschwindet
die Sonne bereits gegen 16 Uhr.

Egal wie das Wetter ist, unsere Hunde müssen raus. Elsa wächst schnell und ist ziemlich frech geworden.
Nichts ist vor dem Welpen sicher. Deshalb gibt es jetzt auch wöchentlich Hundeschule 🙂

Vale da Carrasqueira – hier bleiben wir länger

Am 22. September brechen wir auf – von Torre del Mar in Spanien nach Monchique in Portugal.
Wir verabschieden uns von den Freunden auf Campalmar Almayate, wir kommen wieder.

Auf unserem Campismo Vale da Carrasqueira werden wir freudig begrüßt. Es ist fast als wären wir
Teil der Familie.
So dürfen wir auch zwei Plätze belegen (natürlich kostenpflichtig), denn wir brauchen mehr Raum
für unsere Hunde ;-). Wunderschön!

Besuch kommt auch ganz schnell 🙂
Freitags kommt Birgitt per Flieger in Faro an und bleibt zwei Wochen bei uns. Gut, dass wir jetzt Platz haben. Sie kann bequem im Hubbett schlafen.

Am folgenden Sonntag gibt es dann gleich in Fishermans Restaurant in Alvor eine super leckere Cataplana, ein portugiesisches Eintopfgericht, dass es mit Fisch, Fleisch, Gemüse in allerlei Variationen gibt. Cataplana ist ein MUSS beim Besuch in Portugal.


Das beste an diesem Sonntag 😉 kommt Abends.
In Silves hatte man 16 ausgesetzte Hundewelpen gefunden, die im Tierheim „Tiny Shelter Albufeira“ untergebracht sind. Wir möchten gerne helfen, Regina schlägt vor einen der Welpen zu uns in Pflege zu nehmen…..
Das würde eine Langzeitpflege für die Dauer unserer Reise in Monchique. Wer gibt das Tier dann wieder her?
Also haben wir ein neues Familienmitglied… TADAAAAA – Elsa ist da!

Sie ist etwa drei Monate jung, noch getrennt untergebracht weil sie erst vorsichtig Kontakt mit den anderen Dreien haben soll. Besonders die stürmische Frieda ist noch ein bisschen zu viel.
Mal sehen, wie sich Elsa entwickelt und ob dann noch für alle Platz im WoMo ist.

Tourstart 2025 – Dattenfeld bis nach Torre del Mar

Wir starten am Freitag, 12. September in Dattenfeld

Unser erstes Ziel in Trier war völlig überfüllt, also ging es weiter und wir standen schließlich in Frankreich
im Ort Woippy nahe Metz auf einem Platz vor dem Womo-Händler Libertium, der freundlicherweise einige Plätze extra für Wohnmobile eingerichtet hat.
Am nächsten Morgen, nach dem Frühstück geht es weiter in Richtung Süden.
Leider müssen wir feststellen, dass viele der Stellplätze in Frankreich mit unserem 5,5 Tonnen Camper nicht befahrbar sind.
So stehen wir schließlich auf dem Parkplatz des Discounters Auchan in Valencia. Der freundliche Sicherheitsdienst hat uns sein Okay gegeben – sehr beruhigend 🙂

Tag 4 bringt uns nach Spanien, zu unserem bekannten Großbauernhof „Granja Mas Bes“.
Für 10 Euro stehen wir mit Strom, Frischwasser, Toiletten und einem tollen Bauerhofladen.

Die Sonne begleitet uns bis nach Oliva, wo wir unweit vom Strand bei Lidl ausgewiesene Womo
Plätze finden.

In Torre del Mar werden wir von Freunden mit einem Abendessen begrüßt – leckere Spareripps vom Grill.
Hier bauen wir uns für ein paar Tage auf und genießen das tolle Wetter, die Gegend und den Strand.


Von Santa Susanna zurück nach Deutschland

Camping Bon Repos – ein riesiger Platz am Meer, Stellplätze, Bungalows, Menschenmassen in der Saison.
Wir sind nur hier, wegen der Unterhaltung für unseren Enkel und weil der Platz hundefreundlich ist.
Das schönste an Santa Susanna ist unbestritten der Strand.

Sonst findet man hier eine typische Touristenhochburg.
Unser Enkel fand Bon Repos toll, Schwimmbad und Animation (Minidisco und Wassergymnastik) sind
genau sein Ding und das Animationsteam hat wirklich gute Laune verbreitet.

Nach zwei Wochen geht es auf die Heimreise – Regina nebst Enkel per Flug, ich (Bernd) mit Hunden und Womo auf der Straße.
Der Weg bis nach Frankreich ist kurz und weil diesmal rasch gefahren werden soll, nehmen wir die französische Maut in kauf.
So geht es am Ende dieser Reise zunächst von Santa Susanna über Girona Airport bis nach Roquemaure,
einem kleinen Ort in der Nähe von Avignon.

Hier finden wir über die gängigen Apps einen Stellplatz auf einem Parkplatz an einem Familienzentrum.
Gegenüber eine Bäckerei mit guter Auswahl und eine Pizzeria.
Ein ruhiges Plätzchen, gut für eine Übernachtung.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Norden und wir landen in Montigny le Roi.
Ein Stellplatz in einem tollen Gelände, der über die Camping-Car Park App für 15 € pro Tag gebucht
werden muss. Eine schöne Lage, super für die Hunde und inklusive Strom, Wasser, Entsorgung, Toiletten
und Duschen. Sehr schön!

Den letzten Stopp vor Zuhause legen wir in Luxembourg ein. In Echternach gibt es einen Parkplatz vor der Jugendherberge, wo Wohnmobile erlaubt sind – d.h. es ist nicht verboten dort zu stehen und zu übernachten.
Der Platz liegt direkt neben dem See, sehr ruhig, kostenlos und einfach. Tagsüber gibt es im Bistro der Jugendherberge kalte und heiße Getränke.

Die letzte Übernachtung in unserem schönen Hymer Camper ist mit ein bisschen Wehmut verbunden.
Die nächste Tour im neuen Wohnmobil wird bestimmt klasse.
Im September geht es wieder los. Ein weiteres Mal nach Portugal…. im Dicken 🙂

Von Sierra Natura nach Santa Susanna, Camping Bon Repos

Nach 5 Wochen Sierra Natura fällt uns der Abschied schwer, die Abgeschiedenheit in der Natur und der
fabelhafte Platz sind einzigartig.
Die nächsten Etappen der ca. 550 km bis nach Santa Susanne stehen an und zuerst landen wir direkt bei
Tarragona auf dem Stellplatz „Area 340“ mit einem schattigen Stellplatz und einem schönen Strand.

Hier bleiben wir nur für eine Nacht und brechen am Morgen auf zum Stellplatz am Bauernhof „Mas Bes“ bei Girona. Ein großes Gehöft, mit 1200 Tieren, davon 550 Rinder. Es gibt einen Hofladen und ein Museum mit allerlei Krimskrams, Werkzeuge der Landwirte, Schmiedewerkzeuge, Fuhrwerke, Traktoren, und vieles mehr.
Nebenbei gibt es eine tolle Landschaft mit schönen Wanderwegen für Mensch und Hund.
Der Stellplatz kann gegen eine kleine Gebühr benutzt werden, Strom, Frischwasser und Entsorgung inklusive.

Von hier aus ist eine ein Klacks zum Flughafen – einer unserer Enkel kommt zu Besuch, und dann geht es
zum Camping Bon Repos, direkt an der Costa Brava.

Über Cabo de Gata nach Sierra Natura

Am 28. Mai ist die Abreise von unserem tollen Stellplatz in Torre del Mar. Wir haben für den 29. Mai
einen Termin für Frieda bei der Hundefriseurin in San José. Deshalb ist unser erster Stopp im Camperpark
Cabo de Gata, ein kleiner aber schön angelegter Platz ca. 10 km vor San José.
Aber auch für einen Besuch am Strand des Cabo de Gata lohnt es sich – kristallklares Meer an menschenleerem Strand.
Die Anfahrt ist Steil, lässt sich aber bewerkstelligen.

Am 30. Mai geht es weiter zum Camperpark Casablanca in Murcia. Gut, dass es hier einen Pool gibt, denn
mittlerweile erreicht das Thermometer locker die 30 Grad Marke. Bis zum 01. Juni werden wir hierbleiben.


Ein absolutes Highlight unserer Reise ist der Camping Sierra Natura, ein Naturistencamp (FKK) im
Caroiq Massiv (ca. 800 m hoch), mitten im Wald.
Die Anfahrt von Moixent bis hoch zum Platz ist wirklich sehr steil und kurvenreich. Die Hupe und
der erste Gang haben zu tun!
Schließlich kommen wir an, finden eine erstklassigen Platz mit tollen, netten Leuten.
Die Fotos sprechen für sich 🙂

Wenn wir diese Gegend wieder bereisen, landen wir bestimmt wieder hier. Erstklassig!

Noch einmal zurück nach Campalmar Almayate

Nachdem nun das neue Mobil gekauft ist, wollen wir noch bis Ende Juli in Spanien bleiben.
Schließlich haben wir einem Enkel versprochen, er könne uns besuchen und das wollen wir halten.

So geht es nun Mitte Mai wieder über das DüMo-Camp zurück nach Torre del Mar / Almayate.
Wir hatten dort Ulli und Axel mit ihren drei tollen Hunden (zwei Hoverwarte und ein Masti/Husky Mix) kennengelernt.

Als wir auf dem Stellplatz, der jetzt Campalmar Almayate heißt ankommen,werden wir von Steffi und Aurelio begrüßt.
Wir sind ganz allein auf dem 2000 qm Stellplatz mit Toilette, Dusche, Lounge und jede Menge Auslauf für
die Hunde – klasse!
Wir freuen uns und bedanken uns, indem wir uns ein bisschen nützlich machen, selbst die Blumen gießen und den Platz auf ein paar Portalen anmelden. Wir genießen schließlich den Luxus.
David kümmert sich derweil um das Management, die Sauberkeit und die Instandhaltung.
Auf Zuruf ist er sofort zur Stelle.

Wir werden den Stellplatz bestimmt wieder besuchen, um die vielen netten Leute wieder zu sehen, die wir
dort getroffen haben.

Jetzt geht es aber weiter in Richtung Osten, nach Murcia, wo wir uns einen Monat lang im Gebirge gönnen. Der Campingplatz Sierra Natur in Navalon verspricht in Beschreibung und den Rezensionen
ein super Platz für Mensch und Hund zu sein. Wir werden sehen…